Unterschied zwischen „damit“ und „um … zu“?

Was ist der Unterschied zwischen „damit“ und „um … zu“?

Mit beiden Konnektoren kann man eine Absicht ausdrücken. Meine Absicht ist meine Motivation, also mein Ziel, warum ich etwas mache“!

„damit“ vs. „um … zu“? Wann benutze ich jetzt „damit“ und wann „um … zu“?

damit

„damit“ muss man benutzen, wenn das Subjekt im Hauptsatz und das Subjekt im Nebensatz nicht identisch sind.

Beispiele:

Ich lerne jeden Tag fünf neue Vokabeln. Mein Wortschatz wächst schnell.

Daraus wird:

Ich lerne jeden Tag fünf neue Vokabeln, damit mein Wortschatz schnell wächst.

Der Mann schließt leise die Tür. Seine Kinder können schlafen.

Daraus wird:

Der Mann schließt leise die Tür, damit seine Kinder schlafen können.

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„um … zu“

Wenn das Subjekt im Hauptsatz und das Subjekt im Nebensatz identisch sind, benutzt man „um … zu“.

Beispiele:

Ich lerne jeden Tag zwei Stunden. Ich bekomme eine gute Note.

Daraus wird:

Ich lerne jeden Tag zwei Stunden, um eine gute Note zu bekommen.

Der Mann macht Sport. Er entspannt sich dabei.

Daraus wird:

Der Mann macht Sport, um sich dabei zu entspannen.

„um … zu“ bei trennbaren Verben

Vorsicht bei trennbaren Verben. Hier „rutscht“ das „zu“ zwischen die Vorsilbe und den Stamm des Verbes!

Die Frau beeilt sich. Sie kauft noch im Supermarkt ein.

Daraus wird:

Die Frau beeilt sich, um noch im Supermarkt einzukaufen.

Jeden „um … zu“-Satz kann man auch mit „damit“ bilden. Die „um … zu“-Variante ist aber eleganter.

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