Wie lebt man klimafreundlich in München?

Wie lebt man klimafreundlich in München? Infos und Tipps

Spätestens seit fridays for future und Greta Thunbergs Engegament für den Umweltschutz und gegen den Klimawandel möchten die meistens von uns sich ebenfalls naturfreundlich verhalten. Doch welche Möglichkeiten hat man als ausländischer Student in München, klimafreundliches Verhalten in den Alltag zu integrieren?

Wie entsorge ich den normalen Haushalts-Müll in München?

Natürlich steht an erster Stelle die Mülltrennung. Leider befinden sich im Hinterhof der meisten Mietshäuser nur riesige Mülltonnen für Papier und Restmüll. Für Abfälle aus Glas muss man spezielle Container aufsuchen, die jedoch gut verteilt über ganz München am Straßenrand oder auf den Bürgersteigen stehen. Biotonnen sind bedauerlicherweise in den zentral gelegenen Stadtvierteln selten zu finden.

Was mache ich mit giftigen Abfällen?

Gefährlichen Sondermüll muss man in der Regel zum Wertstoffhof bringen. Kleinere Mengen Müll mit Problemstoffen und sperrige Abfälle werden dort kostenfrei entsorgt. Einen Überblick über die Wertstoffhöfe in und um München sowie deren Öffnungszeiten gibt dir dieser Link: https://www.awm-muenchen.de/abfallentsorgung/abgabestellen-services/wertstoffhoefe.html

Abgelaufene Medikamente kann man in der Apotheke um die Ecke gratis abgeben.

Wie wehrt man sich in München gegen den Verpackungsmüll?

Doch will man natürlich nicht wegen fünf leeren Batterien zum Wertstoffhof fahren. Eine praktische Lösung bieten viele Supermärkte. Hinter der Kasse in der Nähe des Ausgangs stehen häufig kleine Müllkästen, in die du lästige Verpackungen getrennt nach Papier und Plastik steckst. Zusätzlich findest du ein Fach für alte Batterien, die du von zu Hause mitbringen kannst. Wenn du nicht sicher bist, wie du verschiedene Mülltypen entsorgen sollst, hilft dir dieses Mülllexikon unter folgendem Link: https://www.awm-muenchen.de/index/abfalllexikon.html.

Wie kämpfst du gegen die Plastikbecher-Flut für Kaffees zum Mitnehmen?

Wahrscheinlich bevorzugst du auf dem Weg zu deinem Deutschkurs oder einem anderen Sprachunterricht Kaffee zum Mitnehmen, der deine kleinen, grauen Zellen fit für den Spracherwerb macht. Natürlich genießen viele Münchner ihren coffe to go auf ähnliche Weise. Daraus entstand eine Flut aus Plastikbechern, die jetzt mit einem intelligenten und praktischen System verringert werden soll. Die Lösung heißt Recup! Viele Coffeshops und Bäckereien nehmen an der Aktion teil. Beim Kauf eines Kaffees erhältst du das anregende Getränk in einem stabilen Becher, der nur einen Euro Pfand kostet. Diesen Becher musst du allerdings nicht in der gleichen Filiale oder gar derselben Baristakette wieder abgeben, sondern gerne auch bei einem Aktionspartner in einem anderen Stadtviertel. Natürlich bekommst du den Euro bei der Abgabe zurück. Alle Recup-Partner sind hier gelistet: app.recup.de

Wie vermeidet man Plastiktüten beim Einkaufen in München?

Selbstverständlich gibt es noch weitere Details, auf die man Wert legen kann. Um die Plastiktüten beim Einkaufen zu vermeiden, hat sich ebenfalls ein altbewährter Trend endgültig etabliert. In vielen Drogeriemärkten gibt es kurz vor der Kasse Stoffbeutel, die man in einer angenähten Tasche so klein falten kann, dass sie in jede Hosentasche passen. Gleichzeitig besitzt der Beutel das identische Volumen wie eine große Tüte. So ist man für jeden Einkauf gerüstet.

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