5 Tipps wie Kinder und Jugendliche mit Spaß lernen

5 Tipps wie Kinder und Jugendliche mit Spaß lernen

Fragt man Kinder oder Jugendliche, ob Ihnen das Lernen sowie die Hausaufgaben Spaß machen oder sie gerne zur Schule gehen, erntet man häufig nur ein genervtes Rollen der Augen. Doch ist den Menschen eine gesunde Portion von Wissbegierde angeboren. Schon die Kleinsten versuchen greifbare Objekte in den Händen zu drehen oder in den Mund zu stecken, um dadurch ihre Umgebung zu begreifen bzw. zu lernen. Die Größeren hätten vor langer Zeit nicht das Rad erfunden, wenn sie ihrem Erkundungsdrang nicht nachgegeben hätten.

So bleibt die frustrierte Mimik der Youngsters fast unverständlich, wäre das Lernen heutzutage nicht mit so viel Druck an verschiedenen Institutionen verbunden. Meist steht nur die Leistung im Vordergrund. Doch wie können Eltern und Lehrer für Kinder und Jugendliche eine Lernsituation schaffen, die Spaß macht?

1.Tipp: Integrieren Sie in den Lernstoff in den Alltag

Lehrkräfte sollten den Zweck des Gelernten deutlich machen. Warum pauken Kinder, dass 1000 Gramm ein Kilo sind? Weil sie diese Informationen beispielsweise beim Einkaufen von Wurstaufschnitt brauchen. Eine Hausaufgabe könnte dann nicht lauten: Löst die nächsten 20 Mathematikaufgaben, sondern bittet eure Eltern in den Supermarkt gehen zu dürfen und Wurst oder Käse in Scheiben zu kaufen. So kann der Schüler die Bedeutung des Lehrstoffs im Alltag ausprobieren.

2.Tipp: Stellen Sie Lerninhalte statt Leistung in den Vordergrund

Lenken Sie den Blick des Schülers nicht so sehr auf die erwartete Leistung wie ein gute Note, sondern mehr auf den Inhalt des Unterrichtsstoffs, nimmt man den Kindern und Jugendlichen den Druck. Erläutern Lehrer, welche Konsequenz der Lerninhalt hat, erhalten die Schüler eine andere Perspektive. Dass in der Antike ein großer Teil Europas von den Römern besetzt wurden, wissen die Teenies. Doch welche Erfindungen brachten sie zum Beispiel den germanischen Stämmen mit? Die Antworten reichen von einer organisierten Stadtplanung über Neuheiten wie eine antike Fußbodenheizung bis zur res publica und hübschem Schmuck. Welche dieser Importe haben auch heute noch für unsere Gesellschaft ein große Bedeutung? Solche Fragen lenken den Fokus der Jugendlichen auf weitreichende Zusammenhänge. Dadurch schaffen Sie als Lehrer gewisse Aha-Effekte, die stumpfes Paucken in den Hintergrund treten lassen.

3.Tipp: Stellen Sie Wissbegierde als Tugend dar

Eltern und auch Lehrer sollten mit gutem Beispiel vorangehen. Erklären Sie, für was Sie sich interessieren und warum das Thema Sie fesselt. Ihre eigene positive Einstellung zur Wissbegierde, motiviert die Schüler selbst Fragen zu stellen. Fördern Sie auch die Interessen der Kids und fragen Sie nach, warum das eine oder andere Thema spannend ist. Hören Sie genau zu und lassen Sie sich „belehren“. Schon steigt die Motivation und die jungen Menschen fühlen sich nicht nur als Lernarbeiter, sondern Menschen, die etwas zu sagen haben.

4.Tipp: Reagieren Sie auf den Lernfrust der Kinder und Jugendlichen

Nehmen Sie den Frust über das Lernen ernst! Besonders Eltern sollten sich bei Lernproblemen in Ruhe mit den Kindern darüber unterhalten. Üben Sie keine Kritik oder erklären, dass da jeder durch müsse! Fragen Sie detailliert nach den Gründen! Warum macht das Lernen in manchen Fächern keinen Spaß? Woran liegt es, dass sich der Lerner bestimmte Fakten nicht merken kann? Versuchen Sie gemeinsam mit dem Kind oder Jugendlichen Lösungen zu finden und erläutern Sie den Sinn des ungeliebten Stoffes, um den Sprössling über die Lernbarriere hinweg zu motivieren.
Vielleicht braucht Ihr Kind auch zusätzliche Hilfe beim Lernen. Finden Sie den passenden Nachhilfelehrer!. Es gibt mehrere Webseiten mit öffentlichen Profilen von Nachhilfelehrern wie www.sprachlehrer-aktiv.de oder https://www.meetnlearn.de/. Suchen Sie einen Lehrer, der mit Geduld und Verständnis auf die Lernprobleme Ihres Kindes eingeht!

5.Tipp Loben und fördern Sie freies Denken beim Lernen

Der Letzte unserer 5 Tipps, wie Kinder und Jugendliche mit Spaß lernen, lenkt die Aufmerksamkeit auf die individuelle Denkweise der Teenies. Loben Sie nicht nur gute Noten und Stärken wie ein leichtes Verständnis von Geometrie, sondern schätzen Sie auch Querfragen! Oft werden diese als mangelnde Konzentration abgewertet, nach dem Motto, das sei jetzt nicht das Thema. Unterstützen Sie den Schüler beim Beantworten seiner Fragen! So erlebt der Lerner, dass er mit dem Hinterfragen und „gegen den Strom“-Denken neue Bezüge schaffen und spannende Fakten entdecken kann. Das hebt das Selbstwertgefühl und ist Lernmotivation pur.

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